Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft

Jeremy Rifkin ist immer für eine Überraschung gut und bleibt die Provokation selten schuldig. Nun also die Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Man wird Rifkins Radikalität nicht immer folgen und insbesondere seine überschäumende Begeisterung für das Potenzial des 3-D-Drucks nicht immer teilen müssen, aber als Zusammenschau und theoretische Analyse gegenwärtiger Trends ist das Buch zweifellos ein wertvoller Diskussionsbeitrag.

Kaufempfehlung
Dem etwas sperrigen Titel zum Trotz ist das Buch eine weitgehend schlüssige Analyse gegenwärtiger Entwicklungen von einer rein profitorientierten Marktwirtschaft – der Linke Rifkin scheut sich auch nicht, das Wort Kapitalismus in den Mund zu nehmen – hin zu einer mehr auf Teilen und Nutzen ausgerichteten Wirtschaftsform. Die Zeichen sind klar erkennbar, Rifkin hilft, sie zu deuten und bietet einmal mehr ein erhellendes Lesevergnügen, wie man es von ihm gewohnt ist.

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